Europa in der Welt

Europäer treten weltweit für Frieden, Demokratie und Menschenrechte ein. Ihre Stimme hat aber nur Gewicht, wenn sich die Partner einig sind und geschlossen handeln.

Wer entscheidet künftig über die großen globalen Fragen – Umwelt, Finanzmärkte oder Sicherheit? Die USA und China alleine? Oder finden auch unsere Positionen Gehör?
In Deutschland lebt nur noch rund ein Prozent der Weltbevölkerung. Das ist zu wenig, um bei den wichtigen Themen Einfluss zu nehmen. Nur ein starkes Europa kann neben den USA und China bestehen und die Lebensbedingungen der nächsten Generationen mitgestalten.

Die Europäische Union gilt in der Welt heute als Vermittler, Friedensstifter und verlässlicher Partner. Das ist nicht selbstverständlich. Bis vor wenigen Jahrzehnten haben rivalisierende Staaten in Europa gegeneinander Krieg geführt. Inzwischen leben die Menschen in der Europäischen Union seit über sechzig Jahren in Frieden miteinander. Dafür wird uns weltweit Anerkennung entgegengebracht.

Aus der Erfahrung der eigenen Geschichte will die Europäische Union friedliche Beziehungen auch in anderen Regionen stärken. Die Europäer treten weltweit für Demokratie, Menschenrechte und Rechtstaatlichkeit ein und haben sich für die Ansiedlung des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag stark gemacht.

Sechzig Jahre Frieden in Europa konnten nur gelingen, weil sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union trotz aller Unterschiede immer wieder auf ihre gemeinsamen Werte und Ziele besinnen.

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